Leitprinzip Inklusion
fand statt am 29. Januar 2026, von 16:00 bis 17:00 Uhr
Prof. Dr. Anke König, Universität Vechta
Elke König, Stadt Karlsruhe
Die vier im Orientierungsplan angeführten Leitprinzipien wirken als Wegweiser des pädagogischen Handelns. Sie basieren auf gesetzlichen Grundlagen und stehen für demokratische Werte sowie die verantwortungsvolle Gestaltung einer zukunftsfähigen und vielfältigen Welt. Sie beziehen sich auf die grundlegenden Bedürfnisse und Interessen des Kindes: Anerkennung und Wohlbefinden erleben, die Welt entdecken und verstehen, sich ausdrücken und verständigen sowie mitbestimmen und zur Gemeinschaft beitragen. Inklusion im Sinne einer Pädagogik der Vielfalt bezieht sich auf die Teilhabe von Kindern mit Behinderung oder drohender Behinderung sowie auf körperliche, soziale, religiöse und kulturelle Verschiedenheit und eine diskriminierungsfreie Bildung, Erziehung und Betreuung gestützt durch den Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention, dem Artikel 3 Absatz 3 des Grundgesetzes sowie dem § 1a Absatz 4 des Kindertagesbetreuungsgesetzes Baden-Württemberg (KiTaG). (vgl.: Orientierungsplan für Bildung und Erziehung in baden-württembergischen Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege, 2025, S. 54-55)
Leitprinzip Partizipation
fand statt am 26. Februar 2026, von 16:00 bis 17:00 Uhr
Prof. Dr. Raingard Knauer, HAW Kiel
Carolin Ziegenhagen, DRK Landesverband Baden-Württemberg e.V.
Die vier im Orientierungsplan angeführten Leitprinzipien wirken als Wegweiser des pädagogischen Handelns. Sie basieren auf gesetzlichen Grundlagen und stehen für demokratische Werte sowie die verantwortungsvolle Gestaltung einer zukunftsfähigen und vielfältigen Welt. Sie beziehen sich auf die grundlegenden Bedürfnisse und Interessen des Kindes: Anerkennung und Wohlbefinden erleben, die Welt entdecken und verstehen, sich ausdrücken und verständigen sowie mitbestimmen und zur Gemeinschaft beitragen. Partizipation im Sinne von Beteiligung als demokratisches Recht von Kindern bei Angelegenheiten, die es selbst betreffen, verankert in Artikel 12 der UN-Kinderrechtskonvention und in § 8 Absatz 1 SGB VIII. (vgl.: Orientierungsplan für Bildung und Erziehung in baden-württembergischen Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege, 2025, S. 54-55)
Leitprinzip Bildung für nachhaltige Entwicklung
fand statt am 26. März 2026, von 16:00 bis 17:00 Uhr
Karin Wirnsberger, epiz Reutlingen
Gundula Büker, epiz Reutlingen
Die vier im Orientierungsplan angeführten Leitprinzipien wirken als Wegweiser des pädagogischen Handelns. Sie basieren auf gesetzlichen Grundlagen und stehen für demokratische Werte sowie die verantwortungsvolle Gestaltung einer zukunftsfähigen und vielfältigen Welt. Sie beziehen sich auf die grundlegenden Bedürfnisse und Interessen des Kindes: Anerkennung und Wohlbefinden erleben, die Welt entdecken und verstehen, sich ausdrücken und verständigen sowie mitbestimmen und zur Gemeinschaft beitragen. Bildung für nachhaltige Entwicklung im Sinne einer verantwortungsvollen und aktiven Gestaltung einer zukunftsfähigen Welt, gestützt durch die Agenda 2030 der Vereinten Nationen (Ziel 4.7) und die Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg. (vgl.: Orientierungsplan für Bildung und Erziehung in baden-württembergischen Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege, 2025, S. 54-55)
Professionalität pädagogischer Fachkräfte
fand statt am 23. April 2026, von 16:00 bis 17:00 Uhr
Sabrina Bahr, Forum Frühkindliche Bildung
Dr. Katja Lißmann, Forum Frühkindliche Bildung
Pädagogische Fachkräfte sind im Kern Beziehungsgestalterinnen und -gestalter. Denn Bildungs- und Lernprozesse verlaufen in Beziehungen. Und in ihrem Tun oder auch (Unter-)Lassen beeinflussen Erwachsene im Allgemeinen und die pädagogischen Fachkräfte in der Kindertageseinrichtung im Besonderen den Verlauf dieser Bildungsprozesse.
Pädagogische Fachkräfte, aber auch Familien schaffen Impulse in den unterschiedlichen Bereichen, u. a. über die Anregung aller Sinne oder die Gestaltung von Räumen. Sie bieten einen Rahmen, welcher der momentanen Entwicklungsphase angemessen ist. Grundlage hierfür bilden Beobachtung, Dokumentation und eine regelmäßige Reflexion im Alltag. Das pädagogische Handeln der Fachkräfte ist dabei im Wesentlichen durch ihre Haltung bestimmt. Sie beeinflusst die Art und Weise der Interaktionsgestaltung mit dem Kind ebenso wie die Kommunikation mit seiner Familie. (vgl.: Orientierungsplan für Bildung und Erziehung in baden-württembergischen Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege, 2025, S. 79)
Bildungs- und Erziehungsmatrix
fand statt am 21. Mai 2026, von 16:00 bis 17:00 Uhr
Petra Evanschitzky, Selbstständige Fortbildnerin, Autorin und Prozessbegleiterin
Das Kind lernt mit Kopf, Herz und Hand. Es treibt seine eigene Entwicklung entlang grundlegender Bedürfnisse voran. Hieraus ergeben sich Anhaltspunkte für das pädagogische Handeln. Mit der Bildungs- und Erziehungsmatrix will der Orientierungsplan der Verwobenheit eines ganzheitlichen Lernens Rechnung tragen (vgl. Abbildung 6: Die Bildungs- und Erziehungsmatrix, S. 108). Sie ist eine bildhafte Darstellung der Verflechtung der Bildungs- und Entwicklungsfelder mit den Grundbedürfnissen des Kindes. (vgl.: Orientierungsplan für Bildung und Erziehung in baden-württembergischen Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege, 2025, S. 107)