AKTUELLES aus dem FFB


Ukraine-Krieg

UMFRAGE ZUM THEMA: SPRACHBILDUNG UND SPRACHFÖRDERUNG FÜR GEFLÜCHTETE KINDER AUS DER UKRAINE

Gerne möchten wir, das Forum Frühkindliche Bildung, die Bedarfe von pädagogischen Fachkräften in Bezug auf die Sprachbildung und Sprachförderung von ukrainischen Flüchtlingskindern erfassen. Haben Sie fachlichen und informativen Unterstützungsbedarf oder Fragen zu einzelnen Themen bei der sprachlichen Begleitung von Kindern, welche aus der Ukraine geflohen sind?

Dann senden Sie diese bitte formlos an anna.watzlawik@ffb.kv.bwl.de. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

Ihre Rückmeldungen werden uns helfen, gezielter und themenspezifischer für Sie weitere Formate vorzubereiten.

Vielen Dank, dass Sie sich Zeit genommen haben!


SONDERVERANSTALTUNGEN FORUMAMPULS „KINDER UND FAMILIEN MIT FLUCHTERFAHRUNG IN DER KINDERTAGESBETREUUNG“

Die Zahl der Kinder und Familien, welche infolge des Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine in Baden-Württemberg Schutz suchen, nimmt täglich zu. Die geflüchteten Familien sollen in Baden-Württemberg nicht nur Schutz und Sicherheit erfahren, sondern auch am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Um Mitarbeitende in der Kindertagesbetreuung bei der Aufnahme von Kindern mit Fluchterfahrung zu unterstützen, bietet das Forum Frühkindliche Bildung Sonderveranstaltungen von ForumAmPuls an. Themen hierbei sind beispielsweise der Umgang mit Trauma, Sprachbegleitung von Kindern mit Fluchterfahrung und kultursensible Pädagogik. Die Sonderveranstaltungen finden mittwochs von 16.00 - 17.30 Uhr statt. Die Termine und Anmeldung finden Sie unter ForumAmPuls.


Informationen für Betreuungseinrichtungen im frühkindlichen Bereich, Geflüchtete aus der Ukraine und Helfende

Hier finden Sie Informationsmaterialien für Kindertageseinrichtungen, Kita-Träger, die Kindertagespflege, geflüchtete Kinder und Familien sowie Helfende in deutscher und ukrainischer Sprache.

Die Dokumente enthalten Informationen und weiterführende Links zu den Themen Kindertagesbetreuung und Schulbesuch in Deutschland, mit Kindern über Krieg sprechen, Angebote für Kinder zum Ukraine-Krieg, Hinweise zu Bilderbüchern, Trauma und Flucht, digitale Informations- und Weiterbildungsangebote, Hintergrundwissen und Informationen zur Integration von geflüchteten Kindern, Hilfsmittel zur sprachlichen Verständigung, Einreise aus der Ukraine nach Deutschland, Telefonberatung, Gesundheit und Hinweise zum digitalen Besuch von Bibliotheken und Museen.

 

Spielbegleitung von geflüchteten ukrainischen Kindern – Teilhabe ermöglichen und fördern!

Der Krieg und dessen Folgen treiben Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer in die Flucht. Darunter sind vor allem Kinder, Jugendliche und Frauen. Auch in Baden-Württemberg sind tausende Flüchtlinge aufgenommen worden. Vor Ort werden derzeit verschieden Betreuungsangebote eingerichtet, bis eine mögliche Aufnahme der Kinder in Kindertageseinrichtungen möglich ist. Um das Ankommen in einer Stadt oder Gemeinde in Baden-Württemberg zu erleichtern und die Integration möglichst früh zu fördern, können offene Gruppenangebote, Familiengruppen und Spielgruppen angeboten werden. Der folgende Beitrag informiert Sie, wie offene Gruppenangebote, Familiengruppen und Spielgruppen gestaltet werden können und welche Rahmenbedingungen zu einer gelingende Integration beitragen können.


Sprachliche Begleitung von Kindern mit Fluchterfahrung in Spielsituationen

Sprache ist der Schlüssel zur Welt, zur Kommunikation und zum sozialen Miteinander. Daher ist es von besonderer Bedeutung Kinder mit Fluchterfahrung beim Erlernen der deutschen Sprache zu unterstützen. Diese lernen wie alle Kinder im Spiel und alltagsbegleitet. Erfahren Sie in diesem Beitrag wie die sprachliche Begleitung von Kindern mit Fluchterfahrungen gestaltet werden kann und worauf Sie achten sollten.


Geborgenheit für Kinder nach der Flucht: Wie Fachkräfte und Helfende geflüchtete Kinder in frühkindlichen Angeboten unterstützen können

Der Angriffskrieg Russlands in der Ukraine hat dazu geführt, dass Millionen von Menschen, insbesondere Frauen und Kinder, geflüchtet sind. Sie haben viele lebensbedrohende Ereignisse erlebt, von den Kriegsgeschehnissen in ihrer Heimat vor Ort bis hin zu körperlichen und psychischen Belastungen auf der Flucht. In diesem Beitrag wird beschrieben, was ein traumatisches Ereignis ist und wie Kinder darauf reagieren können. Außerdem werden Vorschläge zum Umgang mit geflüchteten Kindern für Fachkräfte und Helfende in frühkindlichen Angeboten gegeben.



Інформація про реєстрацію до школи в Баден-Вюрттемберзі для українських сімей/ Informationen zur Schulanmeldung in Baden-Württemberg für ukrainische Familien

У наступному PDF-документі ви знайдете інформацію щодо зарахування дітей у школу та щодо вакцинації від кору для українських сімей.

Im nachfolgenden PDF-Dokument finden ukrainische Familien Informationen zur Schulanmeldung und der Masernschutzimpfung.




Stellenangebote im FFB

Wir brauchen Verstärkung im Modellversuch Inklusion!

Im Landkreis Biberach und im Stadtkreis Freiburg bieten wir die Mitarbeit im mobilen Fachdienst an. Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte dem zum Download zur Verfügung gestellten Dokument. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

 


Baden-Württembergische Maßnahme „Weiterentwicklung und Unterstützung inklusiver Tageseinrichtungen“ im Rahmen der Umsetzung des Gute-KiTa-Gesetzes ist gestartet

Die Weiterentwicklung der Qualität in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und gemeinsames Ziel von Bund, Ländern und Kommunen. Das Gute-Kita-Gesetz setzt hier an - für mehr Qualität und weniger Gebühren.

Baden-Württemberg setzt u.a. Mittel aus dem Gute-Kita-Gesetz ein, um inklusiv arbeitende Kindertageseinrichtungen oder inklusiv arbeitende Kindertagespflege in anderen geeigneten Räumen (Großtagespflegestellen) landesweit mit einem einmaligen Förderzuschuss von max. 5.000,- € zu unterstützen. Der Förderzuschuss kann für Anschaffungen in dem Bereich der Mobiliar- und Raumausstattung, der Ausstattung mit Spielmaterial und weiteren spezifischen Materialien und/oder für Anschaffungen von Bewegungsmaterialien eingesetzt werden. Bauliche Maßnahmen oder Personalstunden können mit dem Förderzuschuss nicht finanziert werden.

Der Zuschuss kann einmalig entweder im Jahr 2021 oder im Jahr 2022 beantragt werden.

Nach der digitalen Einreichung der Interessensbekundung wird die Einrichtungsleitung innerhalb von 4-6 Wochen von einer Mitarbeiterin des Forums Frühkindliche Bildung kontaktiert, um den Beratungsgesprächstermin zu vereinbaren. Im Anschluss an das Gespräch kann die Antragstellung erfolgen. Derzeit erfolgt die Kontaktaufnahme aufgrund der Sommerpause etwas verzögert. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Den Qualitätsrahmen, die Förderrichtlinien und die Interessenbekundung finden Sie im Menü: Praxis/Unterstützung inklusiver Tageseinrichtungen

Wir freuen uns auf Ihre Interessensbekundung.

 

Veranstaltungen


Save the date: Veranstaltung „Den Orientierungsplan leben - Zwischenbilanz“ am 17.11.2022

Im Herbst 2021 hat der Weiterentwicklungsprozess des Orientierungsplans begonnen. Er basiert auf Ergebnissen der Evaluation, aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Entwicklungen im Praxisfeld. Im Rahmen der Weiterentwicklung bringen sich verschiedene Akteur*innen in diversen Beteiligungsformaten ein.

 

Das FFB gestaltet und steuert den Weiterentwicklungsprozess. Bei der Veranstaltung am 17.11.2022 werden Ergebnisse des bisherigen Prozesses und der aktuelle Stand der Weiterentwicklung vorgestellt. Neben Vorträgen sind die Teilnehmenden eingeladen, sich in Austauschrunden einzubringen.

 

Die Veranstaltung wird im digitalen Format angeboten. Die Anmeldung ist ab Anfang Oktober 2022 möglich. Weitere Infos hierzu folgen.


Der 2. Forumstag am 10. März 2022

   

Der Austausch von Wissenschaft und Praxis stand auch zum zweijährigen Jubiläum des Forums Frühkindlicher Bildung (FFB) im Fokus. Mit dem Titel „Qualität im Frühkindlichen Bereich – Mosaik aus Herausforderungen und Möglichkeiten“ veranstaltete das FFB am 10. März 2022 seinen zweiten virtuellen Forumstag. Rund 250 Vertretungen der Träger, der Trägerverbände, des KVJS, der Fachberatungen, der Leitungen und weitere Interessierte aus Wissenschaft, Praxis und Politik waren aus ganz Baden-Württemberg zugeschaltet. Mit unterschiedlichen Perspektiven näherten sich Vorträge am Vormittag und Workshops am Nachmittag dem Thema Qualität im frühkindlichen Bereich. Wie steuern Träger die Qualität im Bereich Personalmanagement? Wie kann die Organisationsentwicklung im komplexen System der frühkindlichen Bildung, Erziehung und Betreuung gelingen? Im Laufe des Tages bekamen die Teilnehmenden Antworten auf diese und weitere Fragen und konnten ihre Erfahrungen im Chat, einer Umfrage und in den Workshops teilen.

Den Auftakt des Forumstages machten die Praxisakteur*innen selbst, indem sie in einem kurzen Filmclip berichteten, was für sie Qualität im frühkindlichen Bereich bedeutet. Staatssekretär Volker Schebesta MdL begrüßte die Teilnehmenden von Seiten des Kultusministeriums und hob die zentrale Rolle von Trägern und Leitungen für das Qualitätsmanagement hervor. Zudem bekräftigte er seinen großen Dank gegenüber den Fachkräften: „Ich ziehe meinen Hut vor dem, was in den Einrichtungen täglich geleistet wird“.

 

Anschließend hieß die Leitung des FFB, Prof. Dr. Nataliya Soultanian, die Teilnehmenden und Mitwirkenden willkommen. Sie betonte, wie wichtig eine hohe Qualität des frühkindlichen, pädagogischen Alltags sei, „Schaffen wir im frühesten Lebensalter unserer Kinder schon das Fundament für eine freie, selbstbestimmte Zukunft aller Menschen in unserem Land und überall!“

Im Anschluss erhielten die Teilnehmenden von Dr.in Christiane Meiner-Teubner vom Forschungsverbund DJI/TU Dortmund Einblicke in die Trägerlandschaft und das Trägerhandeln im Bereich Personalmanagement.

Daraufhin gingen Prof.in Monika Buhl von der Universität Heidelberg und Dorothea Rieber vom Jugendamt Stuttgart auf die Organisationsentwicklung in Kitas ein. In den Workshops am Nachmittag beschäftigte sich Evelyn Samara (KVJS) mit dem Kinderschutz im Kontext der Beratung und Aufsicht in Kitas, das FFB gab Werkstatteinblicke in den Modellversuch Inklusion Baden-Württemberg (MoVe In) und in die Weiterentwicklung des Orientierungsplans (WeOP) im Fokus der Qualitätsentwicklung, Rüdiger Hansen (Institut für Partizipation und Bildung e.V.) stellte Umsetzungsmöglichkeiten demokratischer Partizipation in Kitas vor und Dr. Gesine Kulcke (PH Ludwigsburg) sprach über digitale Medien im Kontext frühkindlicher Bildung.

Eine Dokumentation des Forumstages, ebenso wie die Präsentationsfolien zu den Vorträgen und Workshops können Sie über die folgenden Buttons herunterladen. Die Aufzeichnung der Veranstaltung finden Sie auf dem Youtube-Kanal des FFB: www.youtube.com/watch

 



Der 1. Forumstag am 04.03.2021

Auftaktveranstaltung des Forums Frühkindliche Bildung am 04.03.2021

20 Jahre Qualitätsdiskurs in der Kindertagesbetreuung: Wo stehen wir und was kommt auf uns zu?

 

Die Frage nach dem Qualitätsdiskurs in der Kindertagesbetreuung stand im Zentrum der virtuellen Auftaktveranstaltung des Forums Frühkindliche Bildung (FFB). Wie hat sich der Qualitätsdiskurs bildungspolitisch und historisch entwickelt? Welchen aktuellen Herausforderungen begegnet die Kindertagesbetreuung im Qualitätsdiskurs? Und inwiefern kann die Trägerschaft zum gelingenden Qualitätsdiskurs beitragen?

Die Lösungsvorschläge zu diesen Fragen wurden den 280 Teilnehmenden aus Trägerschaft, Wissenschaft und Praxis durch Vortragende aus mehreren Perspektiven vermittelt. In drei Vorträgen von Prof.in Dr. Katharina Kluczniok (FU Berlin), Prof.in Dr. Anke König (Uni Vechta) und Prof. Dr. Stefan Faas (PH Schwäbisch Gmünd) wurde der Qualitätsdiskurs differenziert beleuchtet. Im Anschluss daran fanden Austauschgruppen statt, bei denen die Teilnehmenden in kleinerer Runde ins Gespräch kamen.

 

Dr.in Susanne Eisenmann, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, begrüßte die Teilnehmenden und betonte, dass Qualität in der Kindertagesbetreuung eine große Herausforderung und ein gemeinsames Diskussionsfeld darstelle. Anschließend begrüßte die Leiterin des FFB, Prof.in Dr. Nataliya Soultanian, die Teilnehmenden.


Sie ging dabei auf den Begriff „Forum“ ein und plädierten dafür, Herausforderungen im frühkindlichen Bereich gemeinsam anzugehen, Wissen und Erfahrungen zusammentragen, theoretische und praktische Perspektiven zu vereinen und konstruktiv miteinander zu streiten. Denn: „Ein Forum, das seinen Namen zurecht trägt, will und muss genau dieses leisten: Ein Zentrum des Gespräches und des Wissens und des Zusammenfindens unterschiedlicher Perspektiven sein. Und auch ein Ort, an dem alle Zusammentreffenden weiter zu denken wagen, an dem es erlaubt ist, gemeinsam denkerisch zu experimentieren, was sonst im Arbeitsalltag selten möglich ist. Dies ist der eigentliche, übergeordnete Sinn eines Forums für frühkindliche Bildung im 21. Jahrhundert!“

In ihrem Resümee fasste Nataliya Soultanian zusammen: „Es gibt ein breites Problembewusstsein, die Bedeutung der frühkindlichen Bildung und Erziehung steht außer Frage und wird gesellschaftlich immer breiter wahrgenommen. Wir lernen aus der Geschichte der Qualitätsentwicklung, ebenso wie aus der aktuellen Forschung. Der Metadiskurs trägt Entscheidendes zur Klärung bei: Der Wandel, die Anpassung und die Erweiterung des Qualitätsbegriffes stecken den Rahmen für unsere weitere konzeptionelle und praktische Arbeit. Das alles gibt Anlass zur Hoffnung, dass wir auf einem guten Wege sind und den Herausforderungen gemeinsam gewachsen sein werden.“

 

Der nächste Fachtag des Forums Frühkindliche Bildung findet im Frühjahr 2022 statt.


 

Chat und Austauschgruppen

Alle Teilnehmenden waren dazu eingeladen, sich während der Veranstaltung mit ihren Impulsen, Fragen und Beiträgen einzubringen. Dazu gab es zwei Formate: den Chat und die Austauschgruppen. Die Austauschgruppen am Nachmittag boten den Teilnehmenden die Möglichkeit, in kleinerer Runde (15-20 Personen) miteinander über ihre Erfahrungen, Sichtweisen und Handlungsbedarfe ins Gespräch zu kommen. Dazu standen vier thematische Gruppen zur Verfügung, die sich mit verschiedenen Schwerpunkten befassten. Die Austauschgruppen stießen auf großes Interesse. Knapp die Hälfte aller Teilnehmenden meldete sich dazu an. Die Nachfrage zum Thema Fachberatung war am größten, sodass hierzu drei Austauschgruppen gebildet wurden.  


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